📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Karlstein
Burg in Österreich
Das Schloss Karlstein steht auf einem steilen Felsen in Karlstein an der Thaya im Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Es wurde erstmals 1112 als Chadelstain erwähnt und war im Laufe der Geschichte mehrfach Besitz verschiedener Adelsfamilien. Die Burgkapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert, während die ursprüngliche Burg fast vollständig zerstört ist. Das Schloss veränderte seinen Zweck mehrfach, unter anderem als Uhrenfabrik, Gefängnis und Internierungslager. Das Schloss Karlstein war während des Ersten Weltkriegs ein Internierungslager für Flüchtlinge aus der Ungarischen Räterepublik, darunter Béla Kun und Jenő Landler. Bis 1919 wurden etwa 40 Personen hier untergebracht, um einer möglichen Auslieferung entgegenzutreten. Später diente es als Jugendherberge und in den 1960er Jahren als Pensionsbetrieb. Die Nutzung des Schlosses war vielfältig und spiegelt seine historische Bedeutung wider. Besucher können die Burgkapelle aus dem 16. Jahrhundert sowie die umliegende Landschaft bewundern. Das Schloss liegt in einer malerischen Lage an der Thaya und bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft. Die Umgebung ist geprägt von der Geschichte des Ortes und den verschiedenen Nutzungszwecken des Schlosses. Die Räume und Wege sind auf die Nutzung als Residenz, Fabrik und Gefängnis angepasst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Karlstein an der Thaya
- Adresse
- Schloßweg 4
- Erbaut
- 1112
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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