Burgstall Lebenau
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Lebenau ist eine abgegangene Höhenburg im Ortsteil Lebenau-Forstgarten der Stadt Laufen. Sie liegt auf einem 400 m ü. NHN hohen Sporn in Richtung des Fridolfinger Ortsteils Lebenau. Die Anlage wird als Bodendenkmal geschützt und zählt zu den Ruinen des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Burg wurde um 1130 von Siegfried von Spanheim-Lebenau erbaut und kam im 13. Jahrhundert an das Erzbistum Salzburg. Sie wurde mehrfach umgebaut und bis 1715 bewohnt. 1697 wurde sie noch als Sitz eines Pflegers genutzt, bis sie auf Abbruch verkauft wurde. Die Steine der Burg flossen in das Lebenauer Wirtshaus ein, wobei eine Inschriftentafel aus dem Jahr 1506 im Bayerischen Nationalmuseum aufbewahrt wird. Die Anlage umfasst einen dreieckigen Burgplatz mit einer Kernburg im Norden. Spuren eines Bergfriedes und eines Halsgrabens sind erhalten. Die Ruine wird als Burgstall des Mittelalters und der frühen Neuzeit bezeichnet. Die Lage bietet Ausblicke auf die Umgebung und die historische Bedeutung der Anlage ist deutlich erkennbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Laufen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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- Bodendenkmal in Laufen (Salzach), #D-1-8043-010571 m
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