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Maitenbeth
Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn in Deutschland
Maitenbeth liegt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Maitenbeth. Die Gemeinde ist an der B 12 gelegen, die von Lindau nach München führt, und grenzt im Osten an Haag in Oberbayern. Im Gemeindegebiet fließt die Isen, ein Nebenfluss des Inns. Die Nachbargemeinden umfassen Rechtmehring, Albaching und Isen. Maitenbeth besteht aus 58 Gemeindeteilen, darunter die Gemarkungen Innach, Maitenbeth und Großhaager Forst. Die Gemeinde wurde erstmals 1315 n. Chr. urkundlich erwähnt, als Aetenpeth. Der Name setzt sich aus „Aeten“ und „beth“ zusammen, was „Platz an dem die heilige Agathe ruht“ bedeutet. Im Mittelalter gehörte Maitenbeth zur Freien Reichsgrafschaft Haag, die bis 1804 eigenständig blieb. 1800 fand hier die Schlacht von Hohenlinden statt, ein entscheidender Kampf der französischen Revolutionstruppen gegen süddeutsche Truppen. 1882 schlossen sich Maitenbeth und Innach zu einer Gemeinde zusammen. Maitenbeth ist bekannt für die Pfarrkirche St. Agatha, die 1680 gebaut und 1707 eingeweiht wurde. Die Kirche erlebte mehrere wichtige Momente, darunter einen Brand 1940 und die Gründung des Pfarrverbandes 1991. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, eine Kindertagesstätte und eine Verbindung zur B 12. Zudem ist Maitenbeth an der Flugverkehrskontrolle beteiligt, da dort ein Radarstation im Großhaager Forst steht. Die Gemeinde hat auch Persönlichkeiten wie den Maler Peter Casagrande, der dort lebt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Mühldorf am Inn
- Seehöhe
- 609 m
- Website
- https://www.maitenbeth.de
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