📷 Bild: Wikimedia Commons
Jíkev
Gemeinde in Tschechien
Jíkev ist eine Gemeinde im Okres Nymburk, neun Kilometer nördlich von Nymburk. Sie liegt am Bach Ronovka auf der Böhmischen Tafel. Die Eisenbahnstrecke von Nymburk nach Jičín verläuft südlich der Gemeinde, wobei die Bahnstation „Jíkev“ drei Kilometer südlich auf freiem Feld steht. Nachbarorte umfassen Studečky, Mcely, Sovenice, Bošín, Mečíř, Hrubý Jeseník, Oskořínek, Bobnice, Všechlapy, Obora, Krchleby, Jizbice, Patřín und Loučeň. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1323 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und es war Sitz des Ritters Henik von Jíkev. Sein Sohn Jan Šváb besaß zusätzlich die Herrschaften Výkleky und Havraň. Das Geschlecht der Šváb erlosch in den Hussitenkriegen, und die Feste Havraň wurde zerstört. Im 17. Jahrhundert war das Dorf geteilt, und nach der Schlacht am Weißen Berg wurden die Herrschaften konfisziert und an die Waldsteins verkauft. 1850 wurde Jíkev eine politische Gemeinde, und 1934 kam es zum Okres Nymburk. In Jíkev gibt es mehrere historische und kulturelle Elemente. 1855 wurde ein Glockenturm gebaut, der 1933 einstürzte. 1899 entstand eine schmalspurige Rübenbahn zwischen Oskořínek und der Zuckerfabrik Vlkava. 1908 erhielt der Ort eine Haltestelle an der Lokalbahn Nimburg–Jičín. Die Gemeinde besteht aus 141 Häusern und hatte 1920 830 Einwohner. Die Gemeindegliederung ist nicht in Ortsteile unterteilt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Nymburk
- Seehöhe
- 196 m
- Website
- http://www.jikev.cz/
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