📷 Bild: Wikimedia Commons
Storchenturm-Museum
Torturm mit Heimatmuseum in Zell am Harmersbach, Deutschland
Der Storchenturm ist ein mittelalterlicher Torturm aus der ehemaligen Stadtbefestigung von Zell am Harmersbach im Schwarzwald. Er war ursprünglich der höchste Turm der Stadt mit einer Höhe von 25 Metern und wurde um 1330 gebaut. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und besteht aus Bruchsteinen. An den Ecken sind behauene Steine zu erkennen, und im Turm sind Reste der Stadtbefestigung, wie ein Stein mit Reichsadler und eine Glocke, befestigt. Das Storchenturm-Museum beherbergt auf 800 m² Ausstellungsfläche 3000 Exponate, die die Geschichte der Stadt, das Brauchtum und das Handwerk darstellen. Zu den Schätzen zählen ein Basler Totentanz aus Zizenhausener Terrakotta, ein Orchestrion und Porzellan aus der Zeller Fayence-Fabrik. Die Ausstellungen geben Einblick in die lokale Geschichte und Kultur der Region. Im Turm selbst sind Räume und Wege vorhanden, die einen Blick auf die Umgebung ermöglichen. Die Ausblicke reichen bis in den Schwarzwald und die umliegenden Dörfer. Die Renovierungsarbeiten im Jahr 1991 führten zur Wiederherstellung der Unterlage für ein Storchennest, was den Turm auch für die Naturbeobachtung attraktiv macht. Die Umgebung um den Turm ist geprägt von ländlichem Charakter und traditionellen Strukturen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Torturm
- Ort
- Zell am Harmersbach
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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