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Lynow
Lynow liegt im Südwesten der Gemarkung der Gemeinde Nuthe-Urstromtal und grenzt im Westen an Stülpe sowie im Norden an Schönefeld. Im Osten schließen sich die Ortsteile Schöbendorf und Merzdorf an. Die südlichen Teile der Gemarkung sind bewaldet, während die nördlichen landwirtschaftlich genutzt werden und durch den Dammgraben Lynow in den Horstgraben entwässert werden. Das Gelände steigt im Süden auf bis zu 72 Meter an. Lynow wurde 1444 erstmals urkundlich erwähnt und leitet seinen Namen vom slawischen „lin“ ab, was Flachs bedeutet. In der Geschichte war die Landwirtschaft und die Pechherstellung prägend. Das Dorf gehörte bis 1872 zur Standesherrschaft Baruth. Aus dem Jahr 1474 sind Aufzeichnungen über die Abgaben der Einwohner sowie detaillierte Steuerlisten aus dem 16. und 17. Jahrhundert überliefert, die die wirtschaftliche Struktur des Ortes zeigen. Lynow ist geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben und traditionellen Gewerben. Das Oskar-Barnack-Museum ehrt den in Lynow geborenen Erfinder der Kleinbildkamera. Im Ort gibt es ein Denkmal für die Opfer der beiden Weltkriege sowie ein unter Denkmalschutz stehendes Gehöft. Die Lynower Sandwürmer organisieren Volleyballturniere, und der Stülper Schloßweg führt durch den Ort. Die Infrastruktur umfasst eine Landstraße und eine Verbindung zu benachbarten Ortsteilen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Fläche
- 19 km²
- Seehöhe
- 60 m
- Bezirk
- Nuthe-Urstromtal
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- Landkreis Teltow-Fläming7.4 km
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