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Kloster Güssing
Klosteranlage mit Wallfahrtsbasilika und Batthyány-Familiengruft in Güssing, Österreich
Das Franziskanerkloster und die Klosterkirche Mariä Heimsuchung liegen in Güssing, im Bezirk Güssing im Burgenland. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und umfasst die Basilica minor sowie die Batthyány-Familiengruft, die zweitgrößte Gruftanlage Österreichs. Die Klosterbibliothek beherbergt rund 7.000 Werke, darunter Unikate wie das Regiment der jungen Kinder und die Koberger-Bibel. Die Kirche ist Grablege des seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann. Die Basilika wurde 1641–1647 errichtet und 2013 zur Basilica minor erhoben. Sie ist Teil des Dekanats Güssing und steht im Zentrum der Stadt. Die Anlage wurde mehrfach renoviert, zuletzt 2013. Die Kirche verfügt über einen klassizistischen Portalvorbau und eine Polygonapsis mit Rundbogenfenster. Die Fassade ist schmucklos, mit Ausnahme der Südfront, die Anbauten und Nischen trägt. Die Klosterbibliothek befindet sich im ersten Stock und umfasst 3.576 Bände mit 5.722 Titeln. Die Anlage umfasst einen Dreiflügelbau mit Satteldach und eine Klosterkirche im Vierkanter. Im Innenhof gibt es einen umlaufenden Kreuzgang mit Arkaden und Kreuzgratgewölbe. An einer Wand des Nordflügels sind ein römischer Grabstein und ein weiblicher Kopf aus dem 1. Jahrhundert vorhanden. Der Wirtschaftshof ist vom Kirchenvorplatz abgegrenzt und über zwei Portale zugänglich. Die Klosterkirche ist mit einer Kapelle zum Gedenken an den Seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann versehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kirchengebäude
- Ort
- Güssing
- Adresse
- Franziskanerplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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