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Burg Hammerstein
Burgruine am Rhein südlich von Hammerstein, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Die Burg Hammerstein ist eine Ruine einer Höhenburg auf einer Anhöhe mit 195 m ü. NN am Rhein, südlich des Ortes Hammerstein im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Sie liegt im Mittelrheintal und ist über den Rheinsteig erreichbar. Die Anlage wurde im 10. Jahrhundert von den Konradinern erbaut und gilt als älteste Burg des Gebiets. Sie wurde 1002 als Reichsburg bezeichnet und blieb bis 1374 als Reichsburg bestehen. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert bewohnt und spielte eine wichtige Rolle in der regionalen Geschichte. Sie war Sitz der Burggrafen von Hammerstein bis 1417. 1020 wurde sie von Kaiser Heinrich II. belagert und 1071 wiederhergestellt. 1105 diente sie als Lagerplatz für Reichsinsignien, und ab 1215 gab es eine Münzstätte. 1225 war Wilhelm von Holland auf der Burg. 1632–1646 wurde sie von Spaniern besetzt, und 1654 wurde sie geschleift. Die Ruine bietet einen Ausblick auf den Rhein und die umliegende Landschaft. Die Anlage ist Teil des Rheinsteigs und liegt im Bereich der Burgenroute des Mittelrheins. Die Burg war bis 1815 im Besitz Preußens und seit 1893 wieder in Familienbesitz. Die Geschichte der Burg ist eng mit bedeutenden historischen Ereignissen und Figuren verbunden, darunter Kaiser Heinrich II. und Wilhelm von Holland.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Hammerstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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