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Augustiner-Chorherrenstift Landskron
Kloster in Tschechien
Das Augustiner-Chorherrenstift Landskron war ein religiöses Zentrum in Lanškroun, das im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Es war Teil der Augustiner-Chorherrenordnung und wurde von Bischof Peter Jelito initiiert. Das Stift war ursprünglich mit zwölf Kanonikern besiedelt und hatte eine wirtschaftliche Ausstattung durch Besitzungen in Böhmen und Mähren. Es war eng mit der Pfarrkirche verbunden und erhielt das Patrozinium Mariä Verkündigung. Das Stift spielte eine wichtige Rolle in der Region und war während der Hussitenkriege 1425 zerstört worden. Die Chorherren mussten sich in Olmütz niederlassen und gründeten schließlich das Augustiner-Chorherrenstift Olmütz. 1500 wurde die Vereinigung der Stifte Landskron und Olmütz offiziell genehmigt. Die Propste der Gemeinschaft trugen das Titel „Propst von Olmütz und Landskron“ und zeigten in ihren Wappen zwei Hirtenstäbe. Das Stift besaß ein eigenes Gelände mit Stiftsgebäuden und der Allerheiligenkapelle. Die Gebäude standen in der Nähe der Pfarrkirche und wurden im 16. Jahrhundert genutzt. Die Gemeinschaft blieb in Olmütz, obwohl der Aufenthalt ursprünglich als vorübergehend angesehen wurde. Das Stift wurde 1784 aufgelöst, blieb aber in der Geschichte der Region als bedeutendes religiöses Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster, Stift
- Ort
- Lanškroun
- Erbaut
- 1371
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