Winterstein

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Landkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeBezirk Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Winterstein

Felsmassiv in der Sächsischen Schweiz

Der Winterstein ist ein freistehendes Felsmassiv in der Hinteren Sächsischen Schweiz, etwa 30 Meter höher als die Bärfangwände südlich von ihm. Er liegt im Nationalpark Sächsische Schweiz, knapp außerhalb der Kernzone, und ragt aus dem Waldgebiet um 100 Meter hervor. Der Fels ist aus kreidezeitlichen Ablagerungen entstanden und gehört zur Sandsteinstufen-Formation. Auf der Süd- und Ostseite zeigt er Felsterrassen, während die Nord- und Westseite nur eine dünne Trennschicht aufweist. Der Winterstein ist gut mit Wanderwegen erreichbar, die vom Kirnitzschtal, der Neumannmühle oder Schmilka starten. Die Wanderer können über Stiegen und Leitern das Gipfelplateau erreichen, das aus Felsspalten und einer Höhle besteht. Auf dem Gipfel gibt es keine Geländer, und um den Fels herum sind Höhlen und Überhänge vorhanden, die von Bergsteigern genutzt werden. Die Aussicht umfasst die umliegenden Felsen und bietet einen weiten Blick in die Landschaft. Die Burganlage auf dem Winterstein war die größte und älteste Felsenburg der Region. Sie wurde im 13. Jahrhundert vermutlich von böhmischen Adelsgeschlechtern errichtet, doch die genaue Geschichte ist umstritten. Die Burg wurde 1379 als Pfandbesitz erwähnt und 1404 an den meißnischen Markgrafen übergeben. Sie verfiel um 1450, und die genauen Besitzerwechsel sind aus schriftlichen Quellen nur unklar. Die Burg wird heute als Felsmassiv und Wanderziel geschätzt, ohne historische Einrichtungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg, Felsenburg
Ort
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Seehöhe
389 m

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