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Dom von Wiener Neustadt
Kirchengebäude in Wiener Neustadt
Der Dom von Wiener Neustadt ist ein spätromanischer Kirchenbau in der Stadt Wiener Neustadt, Niederösterreich. Er war ursprünglich eine Pfarrkirche und wurde 1279 dem Patrozinium der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Rupert unterstellt. Von 1468 bis 1785 war er Kathedrale der Diözese Wiener Neustadt. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und ist heute Propsteipfarrkirche im Dekanat Wiener Neustadt. Der Dom wurde im 13. Jahrhundert begonnen und im 14. Jahrhundert umgebaut. Sein Langhaus ist romanisch, das Querschiff und der Chor gotisch. Die Ausrichtung des Domes folgt der Sonnenaufgangszeit am Pfingstsonntag 1192, was im Grundriss der Stadt verewigt ist. Der Chor ist im Osten und zeigt eine auffällige Achsknickung nach Süden. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt von 1975 bis 1999. Im Inneren des Domes ist ein siebenjochiges, dreischiffiges Langhaus mit Kreuzrippengewölben und spitzbogigen Arkaden. Das Querschiff ist sechsteilig mit Birnstab-Rippengewölben eingedeckt. Der Chor ist dreijochig und trägt ein 5/8-Polygon. In den Gewölbeflächen sind Wappenschilde Kaiser Friedrich III. sowie Darstellungen des Lamm Gottes und der segnenden Hand Christi zu finden. Die Sakristeien und Kapellen sind mit Inschriften und Wappenschilden versehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kathedrale
- Ort
- Wiener Neustadt
- Erbaut
- 1207
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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