📷 Bild: Wikimedia Commons
Jászberény
ungarische Stadt an den Flüssen Zagyva und Tarna
Jászberény ist eine Stadt mit etwa 28.000 Einwohnern im Komitat Jász-Nagykun-Szolnok in Ungarn. Sie liegt im nordwestlichen Ausläufer der Großen Ungarischen Tiefebene, 75 km östlich von Budapest, an den Ufern der Zagyva. Die Stadt gilt als Hauptstadt der Region Jászság, in der volkskundliche Traditionen wie Volkstänze erhalten bleiben. Die Region hat eine reiche Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht. Archäologische Funde aus der Mittelsteinzeit zeigen, dass sich hier sesshafte Siedlungen entwickelten. Im 13. Jahrhundert siedelten die Jász in Ungarn an, und die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Türken besetzt. Nach der Türkenherrschaft wurde Jászberény 1745 wieder zur Hauptstadt des Bezirks Jászkun. Die Stadt war zudem im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Selbstverwaltung. In Jászberény gibt es ein lebendiges Kulturleben mit Chören, Tanzgruppen und Festen wie dem Tschango-Festival und dem Nationalen Honigmarkt. Das Stadtarchiv beherbergt ein Museum mit archäologischen und ethnologischen Ausstellungen. Bekannt ist die Stadt auch durch die Lehel-Sage, die sich um ein byzantinisches Horn aus Elfenbein rankt. Die Region ist zudem ein Wirtschaftszentrum mit Industrieunternehmen und Landwirtschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Jászberény
- Seehöhe
- 87 m
- Website
- http://www.jaszbereny.hu
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