📷 Bild: Wikimedia Commons
Gürzenich
mittelalterliches Tanzhaus, barockes Kaufhaus, heute Festhalle in Köln
Der Gürzenich ist eine Festhalle in der Altstadt-Nord von Köln. Er wurde im 15. Jahrhundert auf dem Gelände der Patrizierfamilie von Gürzenich errichtet und diente ursprünglich als Festsaal für Adlige und städtische Veranstaltungen. Im 19. Jahrhundert wurde er zur zentralen Kölner Veranstaltungsstätte, insbesondere für Karneval und Konzerte. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und ab 1952 wieder aufgebaut. Der Gürzenich ist für seine vielfältigen Veranstaltungen bekannt, darunter Karnevalsfeiern, Kongresse und Konzerte. Der Große Festsaal fasst bis zu 1.338 Personen, und das Gebäude wird jährlich etwa 250 Mal genutzt, mit bis zu 170.000 Besuchern. Die Räume umfassen den Großen Saal, den Kleinen Saal, den Isabellensaal und weitere Bereiche. Der Gürzenich ist auch als Austragungsort für internationale Gipfel wie den G8-Treffen bekannt. Die Räume des Gürzenich sind für verschiedene Veranstaltungen geeignet, von Konzerten bis hin zu Ausstellungen. Der Große Saal bietet Platz für bis zu 1.338 Personen, während der Weinkeller bis zu 350 Gäste aufnehmen kann. Die gastronomischen Bereiche sind für bis zu 3.000 Personen ausgestattet. Die historischen Räume und die moderne Ausstattung ermöglichen eine Vielzahl von Veranstaltungen, die sowohl kulturell als auch gesellschaftlich bedeutsam sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mehrzweckhalle, Veranstaltungsort, Konzerthaus
- Ort
- Altstadt-Nord
- Architekt
- Karl Band
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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