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Dom St. Martin
Kirchengebäude in Eisenstadt
Der Dom St. Martin steht in Eisenstadt, Burgenland, auf erhöhtem Gelände zwischen der Pfarrgasse und Rochusgasse. Er ist seit 1960 die Kathedrale der Diözese Eisenstadt und wurde 1522 als gotische Hallenkirche fertiggestellt. Die Westfront ist eine Zweiturmanlage, wobei der Nordturm fünfgeschoßig und der Südturm zweigeschoßig errichtet wurde. Der Chor schließt mit einem Fünfachtelschluss, und die Familienkapelle steht nördlich davon. Der Dom ist für seine Kirchenmusik bekannt, wobei Konzerte der Haydn Festspiele hier stattfinden. Die Orgel wurde 1778 von Johann Gottfried Malleck gebaut und wurde mehrfach renoviert. Die Glocken wurden im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen, doch seit 2013 hängen sieben Bronzeglocken in der Glockenstube. Die größte Glocke ist die Bischofsglocke, die die zweitgrößte des Bundeslandes darstellt. Im Inneren des Domes erwartet man eine Ausstattung aus verschiedenen Epochen. Die Fenster des Presbyteriums stammen von Franz Deéd und zeigen das Thema Christkönig, während die Kirchenschiffsfenster von Margret Bilger die Offenbarung des Johannes darstellen. Die Altarraumgestaltung von Brigitte Kowanz ist aus Glas gefertigt. Die Steinfigur hl. Martin, die sechs Gloria-Engel und die Session der Domherrn wurden von Jakob Adlhart geschaffen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kathedrale, Kirchengebäude
- Ort
- Eisenstadt
- Adresse
- Domplatz 1
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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