📷 Bild: Wikimedia Commons
Ehemaliges Augustinerkloster und Kirche Saint-Maurice
Kirchengebäude in der Stadt Freiburg, Schweiz
Die Église Saint-Maurice-des-Augustins in Freiburg im Üechtland ist eine historische Kirche, die ursprünglich von den Augustinern im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Sie liegt im Quartier der Auge und war bis 1846 Sitz der Augustinerkloster. Die Kirche gehört heute zum Bischofsmetropolitansamt von Lausanne, Genève und Fribourg. Die Kirche ist besonders wegen ihres barocken Innenraums und des im Maniérismus gestalteten Hochaltars bekannt. Dieser wurde zwischen 1593 und 1602 von Peter Spring und seinem Bruder Jacob geschaffen. Im Inneren sind drei Nefen, eine 13,5 Meter hohe Decke mit 46 Statuen sowie zwei weitere Retables zu bewundern. Zudem gibt es eine Orgel aus dem Jahr 1764, die mehrfach saniert wurde. Im Kirchenschiff erwartet man eine reiche Ausstattung mit barocken Elementen, darunter ein imposanter Hochaltar, zwei Seitenaltäre und eine Freske der „Déposition“. Die Decke des Refektoriums aus dem Jahr 1748 zeigt ein trompe-l'œil-Malerei. Die Kirche ist heute ein Kulturdenkmal und Teil der öffentlichen Archive des Kantons.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Freiburg im Üechtland
- Adresse
- Rue des Augustins 1, 3, 3a, 1700 Fribourg
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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