📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Arnsburg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Arnsburg ist eine Ruine einer Spornburg auf 170 m ü. NN, unweit von Kloster Arnsburg in Lich im Landkreis Gießen. Sie wurde um 1000 errichtet und war die Stammburg der Reichsministerialen von Hagen und Arnsburg. Die Grundmauern wurden 1984–1985 ausgegraben. Die Anlage liegt auf einem Sporn 800 Meter südwestlich des ehemaligen Klosters, 17 Meter oberhalb des Flusses Wetter. Die Burg war Teil der Wetterau und hatte eine wichtige Rolle in der Geschichte. Sie wurde in vier Bauabschnitten bis 1151 ausgebaut, bis sie aufgegeben wurde. Die Reste der Burg dienten später als Steinbruch für ein Kloster und eine Heiligkreuzkapelle. Die Anlage ist heute für Besucher sichtbar und liegt in der Nähe der Berger Mühle. Die Burg Arnsburg ist über einen Fußweg erreichbar, der durch das Pfortenhaus und entlang der Klostermauer führt. Die Anlage umfasst einen Turm, eine Kapelle, eine Mauer mit Halsgraben und einen runden Bergfried. Die Grabungsfunde zeigen ein ausgedehntes Mauersystem unter der Erde. Die Burg war bis 1151 in Nutzung und wurde später als Bauhütte und Steinbruch genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Lich
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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