Bischöfliches Schloss (Chur)

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Bischöfliches Schloss (Chur)

Schloss in der Schweiz

Das Bischöfliche Schloss in Chur steht gegenüber der Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt im Hof der Stadt. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und bis heute die Bischofsresidenz sowie Amtssitz des bischöflichen Offizialats und der Kanzlei. Das Schloss ist Teil des Hofes und wird in der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung des Kantons Graubünden geführt. Das Schloss hat eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die barocke Neugestaltung erfolgte 1732/33 unter dem Bischof Joseph von Rost. Im 18. Jahrhundert entstand der Osttrakt, in dem die katholische Hofschule untergebracht war. 2020 wurde das Domschatz-Museum eröffnet, das das Domschatz und Todesbilder aus dem Jahr 1543 zeigt. Zudem ist das Bischöfliche Archiv Chur im Marsölturm untergebracht. Das Schloss ist mit Stuckdekorationen und vier Pilastern an der Fassade verziert und um einen Innenhof errichtet. An den Portalen sind zwei Löwenmasken aus Bronze als Ringhalter angebracht. Der Marsöl, einst Stallung der Domherren, dient heute als Hotel mit Festsaal. Die Altstadt liegt in unmittelbarer Nachbarschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Bischofspalast
Ort
Kanton Graubünden

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