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San Martín de la Vega del Alberche
Gemeinde in Spanien
San Martín de la Vega del Alberche liegt auf dem Südabhang der Sierra de Villafranca, in der Provinz Ávila, Kastilien-León. Der Bergort ist im Quellgebiet mehrerer Bäche und liegt etwa 57 km südwestlich der Provinzhauptstadt. Mit einer Höhe von ca. 1515 m ist er ein Teil des Berglands, das von kühlstem Winter und gemäßigtem Sommer geprägt ist. Die geringen Niederschlagsmengen fallen über das ganze Jahr verteilt, mit Ausnahme der regenlosen Sommermonate. Der Ort war ursprünglich Teil des Siedlungsgebietes der Vettonen, doch bislang wurden keine keltischen, römischen oder maurischen Funde entdeckt. Erst nach der Rückeroberung Ávilas im 11. Jahrhundert begann die Besiedlung. Die Bevölkerung sank seit den 1950er Jahren aufgrund der Landwirtschaftsmechanisierung und der Verlust von Arbeitsplätzen. Die Gemeinde ist heute ein kleiner Bergort mit nur noch etwa 163 Einwohnern. Die Gemeinde ist stark agrarisch geprägt, mit früherer Selbstversorgung durch Getreide, Wein und Gemüse. Heute spielt der ländliche Tourismus eine zunehmend wichtige Rolle. Die Iglesia de San Martín Obispo, geweiht dem hl. Martin von Tours, entstand im 16. Jahrhundert an der Stelle einer romanischen Kirche. Die Kirche hat ein tonnengewölbes Schiff und ein Spätbarock-Altarretabel. Die Umgebung bietet Wanderungen zu der Quelle des Río Alberche und eine Steinplattenbrücke.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1510 m
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