📷 Bild: Wikimedia Commons
Gera (Schiff, 1961)
Museumsschiff (Seitentrawler) in Bremerhaven
Die Gera ist ein Museumsschiff im Fischereihafen von Bremerhaven. Sie wurde 1959/60 in Wolgast gebaut und 1961 als Seitentrawler zum Fischkombinat Rostock gestellt. Sie war der letzte in Deutschland erhaltene Seitenfänger und bis 1990 als Zubringer- und Transportschiff in Dienst. Die Gera vermittelt Einblick in die Hochseefischerei der DDR, wo Seitentrawler bis in die 1960er Jahre eingesetzt wurden. Die Arbeit war körperlich anstrengend, mit täglichen Fang- und Schlachtvorgängen, die bis zu zwei Tage dauerten. Die Gera wurde 1990 nach Bremerhaven überführt und als Museumsschiff eingerichtet. Die Gera ist vollständig erhalten und bietet Besuchern Zugang zu allen Bereichen, einschließlich Fangdeck, Laderäumen, Maschinenraum und Kammern der Besatzung. Die Vater- und Sohn-Maschinenanlage ist intakt und wird bei Vorführungen genutzt. Das Museumsschiff vermittelt die Geschichte der Hochseefischerei auf authentische Weise. Ein Freundeskreis unterstützt die Pflege des Schiffes und informiert Besucher über die Geschichte. Die Unterhaltung kostet jährlich rund 80.000 Euro. Besucher können die Gera in Bremerhaven besuchen und die Arbeitswelt der Hochseefischerei auf einem authentischen Schiff erleben. Die Gera ist ein Zeugnis der DDR-Fischerei und zeigt die Technik und Arbeitsbedingungen der Seitentrawler. Sie steht im Fischereihafen und ist Teil des Historischen Museums Bremerhaven. Die Gera ist ein wichtiges Kulturgut, das die Geschichte der deutschen Hochseefischerei vermittelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Museumsschiff, konserviertes Wasserfahrzeug, Trawler
- Ort
- Bremerhaven
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