Holotín

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Holotín

Gemeinde in Tschechien

Holotín ist eine Gemeinde im Okres Pardubice, Tschechien. Sie liegt auf einer Anhöhe zwischen den Bächen Hošťalovický potok und Malá Struha im Eisengebirge. Nördlich des Dorfes verläuft die Staatsstraße I/17, von der eine Stichstraße nach Holotín führt. Im Südwesten erhebt sich die Černá skála mit einer Höhe von 413 Metern. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Na Kozovce, Na Skalkách und Rašovy im Norden sowie Vlastějov und Licomělice im Südosten. Holotín wurde erstmals 1405 schriftlich erwähnt, als Anna von Svojšice die Burg Svojšice mit den Höfen Holotín, Stojice und Rašovy erhielt. Der Name leitet sich vom alttschechischen Wort *Holota* (Hundewärter) ab, was auf eine ursprüngliche Funktion als Jagdhof hinweist. Im 16. Jahrhundert vermachte Katharina von Svojšice das Gut letztwillig an die Familie von Netschetin, die es 1546 an Georg von Gersdorff verkaufte. Die Herrschaft blieb bis ins 20. Jahrhundert in der Familie der Reichgrafen von Thun. In Holotín gibt es mehrere Wohnplätze, darunter Na Kozovce, Na Skalkách und V Koži. Sehenswürdigkeit ist das Kreuz auf hohem Sandsteinsockel, das 1878 errichtet wurde. Die Gemeinde war bis 1849 Teil der Fideikommissherrschaft Choltitz und wurde 1921 zur eigenen Gemeinde erhoben. Seit 1960 gehört sie zum Okres Pardubice.

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Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Pardubice
Seehöhe
355 m

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