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Schönaich
Gemeinde in Deutschland, Baden-Württemberg, Landkreis Böblingen
Schönaich ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg. Sie liegt auf der Schönbuchlichtung, etwa drei Kilometer südöstlich von Böblingen und 20 Kilometer südwestlich von Stuttgart. Rund 42 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt, 38 % Wald. Zu Schönaich gehören mehrere Dörfer und Gehöfte, darunter Schönaich, Roter Berg und Sulzbach. Schutzgebiete umfassen Teile der Glemswald und Waldwiesen im Gewand Weihdorf. Die Gemeinde ist auch am FFH-Gebiet Glemswald beteiligt. Schönaich wurde erstmals 1274 urkundlich erwähnt und kam im 13. Jahrhundert an die Herzöge von Urslingen. 1363 wurde der Ort an Graf Eberhard II. von Württemberg verkauft. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf stark entvölkert. 1817 wurde die Leibeigenschaft aufgehoben. 1982 starben 39 Mitglieder des TSV Schönaich bei einem Eisenbahnunfall in der Schweiz. Die Gemeinde hat seit 1938 den Landkreis Böblingen. In Schönaich gibt es das Heimatmuseum im Alten Rathaus. Zwei alte Bäume, die Linde am Steinbaß und die Stieleiche „Das Eichele“, sind als Naturdenkmale geschützt. Luftschutzstollen wurden im Zweiten Weltkrieg in der Bühläckersiedlung gebaut. Die Gemeinde verfügt über zwei Schulen, die nach Johann Bruecker benannt sind. Ansässig sind Unternehmen wie Faulhaber und Synapticon, die Elektromotoren und Motion-Control-Technologie herstellen. Die Verbindung zum Eisenbahnnetz wurde 1959 durch Regionalbusse ersetzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Böblingen
- Seehöhe
- 435 m
- Website
- https://schoenaich.de
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