📷 Bild: Wikimedia Commons
Jesuitenkirche Hall
Kirchengebäude in Hall in Tirol
Die Jesuitenkirche in Hall in Tirol ist eine Filialkirche der Pfarre St. Nikolaus und steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1610 als eigene Kirche des Jesuitenkollegs gegründet und ist auf das Patrozinium „Allerheiligen“ geweiht. Die Kirche ist neben der benachbarten Damenstiftskirche die einzige Spätrenaissancekirche in Tirol und wurde 1684 barock umgebaut. Die Kirche wird am Vorabend von Allerheiligen mit einem Gottesdienst gefeiert und dient zudem für Hochzeiten, Konzerte und Feiern der Marianischen Kongregation. Sie ist die Kongregationskirche dieser Organisation sowie der Heimstätte der Partisaner Garde, einer der vier letzten Sakramentsgarden Tirols. Die Partisaner Garde trägt die Spanische Hoftracht aus der Zeit um 1600. Die Eingangsfassade mit Langpassfenstern und einem geschwungenen Giebel aus dem Jahr 1610 prägt das äußere Erscheinungsbild. Der Innenraum besteht aus einem fünfjochigen Langhaus und einem zweijochigen Chor mit Tonnengewölbe. Die Ausstattung stammt hauptsächlich aus dem 17. Jahrhundert, darunter das Hochaltarblatt mit Darstellung zahlreicher Heiliger. Die Franz-Xaveri-Kapelle im Nordwesten beherbergt eine barocke Weihnachtskrippe, die auf eine der ältesten Krippen Tirols zurückgeht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Jesuitenkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Hall in Tirol
- Adresse
- bei Schulgasse 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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