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Rosshaupten
Gemeinde im Landkreis Ostallgäu
Roßhaupten liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu, am Forggensee. Der Ort erstreckt sich über eine Fläche von 3910 Hektar und umfasst 25 Gemeindeteile. Die Höhenlage variiert zwischen 745 und 1055 Metern ü. NHN. Der Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung und der Verwaltungsgemeinschaft. Die Gemeinde umfasst verschiedene Siedlungen, darunter Bischofswang, Egelmoosen und Zwieselberg mit seinen Orten wie Grünten und Ussenburg. Der Name Roßhaupten stammt aus der lateinischen Bezeichnung „caput equi“, was „Haupt des Pferdes“ bedeutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1206. Roßhaupten gehörte seit dem 13. Jahrhundert zum Hochstift Augsburg und wurde 1449 zur selbstständigen Pfarrei. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand 1818 die Gemeinde. 1969 wurde die Gemeinde Zwieselberg eingemeindet. Die Gemeinde wuchs in den letzten Jahrzehnten deutlich an Einwohnern. Roßhaupten ist Mitgliedsgemeinde der interkommunalen Allianz „Auerbergland“. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Katholische Pfarrkirche St. Andreas, die Kapelle Maria Steinach und das Dorfmuseum im Pfannerhaus. Die Gemeinde ist durch die Bundesstraße 16 und den Via Claudia Augusta-Fernradweg gut erschlossen. Prominente Persönlichkeiten aus Roßhaupten umfassen Lautenmacher wie die Tieffenbrucker sowie Andreas Jäger und Hans Münch. Die Legende vom besiegten Drachen und das Steinkreuz bei Roßhaupten sind Teil der regionalen Kultur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Ostallgäu
- Seehöhe
- 816 m
- Website
- http://www.rosshaupten.de
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