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Augustinerchorherrenstift St. Peter, Paulus und Verena, Höningen
Kloster in Deutschland
Das Augustinerchorherrenstift St. Peter, Paulus und Verena in Höningen lag im heutigen Altleiningen, Rheinland-Pfalz, im Nordosten des Pfälzerwalds. Es war ein Eigenkloster der Leininger Grafen und bestand von etwa 1120 bis 1569. Die Klosterruinen bildeten den Ausgangspunkt für die Entstehung des Dorfes Höningen, das heute ein Ortsteil von Altleiningen ist. Das Kloster war eng mit der Burg Altleiningen verbunden und war ein zentrales kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Grafschaft. Das Kloster wurde 1120 von Graf Emich II. und seiner Frau Albarat gegründet und war direkt dem Papst unterstellt. Es erhielt umfangreiche Rechte, darunter weltliche Gerichtsbarkeit, die Kontrolle über die Güter und die freie Wahl des Propstes. Die Klostergüter umfassten Felder, Wiesen, Weinberge und Höfe, die von Bauern bewirtschaftet wurden. Die Chorherren erhielten Schutzbriefe von verschiedenen Päpsten und Kaiser, um ihre Rechte zu sichern. Bis 1569 blieb das Kloster ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Die Klosterruinen sind heute ein Teil der Landschaft und umgeben von der Gemeinde Höningen. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1141 geweiht und stand gegenüber der Gemeindekirche St. Jakob. Um das Kloster herum entstand im 19. Jahrhundert das Dorf Höningen. Die Klostergüter erstreckten sich über verschiedene Dörfer und wurden durch Schutzbriefe der Päpste und Kaiser gesichert. Die Ruinen sind ein Zeugnis der Geschichte und der kulturellen Bedeutung des Klosters.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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