📷 Bild: Wikimedia Commons
Erlkönig
Denkmal in Jena
Der Jenaer Erlkönig ist ein Denkmal in Jena, das sich in der Saaleaue an der Felswand zwischen Wenigenjena und Kunitz befindet. Es erinnert an Goethes Ballade und wurde 1891 als Steinfigur von Wilhelm Otto Späte errichtet. Die Statue zeigt den Erlkönig als alter Mann mit langem Bart, der seine Hand über einen Teich ausstreckt. Ein Schwert, das ursprünglich in seiner rechten Hand lag, wurde nach einer Sanierung wieder angebracht, wurde aber später zerstört. Das Denkmal gilt als inspirierender Ort für Goethes Ballade, die nach einer Legende aus einem Erzählen eines Bauern im Gasthof „Grüne Tanne“ entstand. Die Landschaft um das Denkmal mit Bäumen und Nebel ähnelt der Beschreibung in dem Gedicht. Der Name „Erlkönig“ bezieht sich auf den Schwarzerlenbruchwald, der seit dem Mittelalter als mystischer Ort gilt. Eine andere Legende, die widerlegt wurde, sprach von einer Reise Goethes nach Dornburg. Die umliegende Landschaft ist reizvoll und Teil des Saale-Radwanderweges seit 2004. Das 0,6 ha große Gelände wurde 1990 als Flächennaturdenkmal geschützt. Die Strecke führt am Denkmal vorbei nach Schloss Thalstein und weiter nach Kunitz. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Saaleaue und die Felswand.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Jena
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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