Schloss Witzlasreuth
Schloss in der Oberpfalz
Das Schloss Witzlasreuth lag im Ortsteil Witzlasreuth der Gemeinde Kulmain im Landkreis Tirschenreuth in Bayern. Es war ein Landsassengut, das im 16. Jahrhundert entstand und bis ins 18. Jahrhundert bestand. Archäologische Funde aus der frühen Neuzeit im Bereich des Schlosses und des Landsassengutes sind denkmalgeschützt. Das Gut Witzlasreuth wurde 1504 von Jakob Löhneysen und seiner Gattin Margarete von Frankenreuth erworben. Es gehörte 1519 zum Kastenamt Kemnath und war ein Lehen der Muracher. 1560 übernahm Rochus Löneiß das Gut mit Unterstützung des Landrichters und Pflegers von Waldeck. 1589 wurde Georg Engelhard von Löhneysen braunschweigischer Berghauptmann. 1626 fand in dem Schloss die Hochzeit von Michael Büttner mit Ursula Löhneysen statt, aus deren Nachfahrenschaft der spätere Fürst Otto von Bismarck hervorging. Das Schloss und das umliegende Gut waren Teil der Landsassenmatrikeln und wurden mehrfach genannt. 1652 huldigte Hans Friedrich Steinhauser erneut, nachdem er 1628 zum Katholizismus übergetreten war. 1707 übernahm Johann Sebastian Steinhauser den Besitz. 1747 folgte Herrmann Friedrich von Frichtern, und 1763 Johann Eder von Bernfeld. 1803 erhielt Johann Thomas Röthel das Gut durch einen Vergleich. 1839 kaufte Major Bernhard von Hirschberg das Gut, doch die Jurisdiktion blieb nicht bei ihm.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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