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Benediktinerinnenkloster Drübeck
ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Ilsenburg (Harz) in Sachsen-Anhalt
Das Benediktinerinnenkloster Drübeck liegt im Ortsteil Drübeck von Ilsenburg im nördlichen Harzrand von Sachsen-Anhalt. Es war einst eine Abtei der Benediktinerinnen und zählt heute zu den Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Das Pädagogisch-Theologische Institut war bis 2025 im Kloster angesiedelt. Es ist eine Station auf dem Harzer Klosterwanderweg und liegt nördlich des Gemeindekrugs Drübeck. Das Kloster hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Otto II. bestätigte 980 die freie Äbtissinnenwahl, was es zu einem privilegierten Stift machte. Nach dem Bauernkrieg und dem Brand 1599 wurde es von den Grafen zu Stolberg-Wernigerode übernommen. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert umgebaut, und im 16. Jahrhundert erlitt sie schwere Zerstörungen. Die Bauten sind Teil der Straße der Romanik. Im Kloster gibt es mehrere Monumente, darunter die Grabplatte der Äbtissin Adelbrin in der Krypta, einen spätgotischen Altarretabel und eine Glocke aus dem Jahr 1449. Die Gärten sind Teil des Tourismusprojekts „Gartenträume“ und wurden nach einem Plan von J. A. Dieckmann 1737 gestaltet. Die 300 Jahre alte Klosterlinde im Hof ist ein Naturdenkmal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Ilsenburg
- Erbaut
- 901
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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