📷 Bild: soukromá sbírka · Public domain · Wikimedia Commons
Holešice
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Holešice war ein Dorf südwestlich von Most in Tschechien, das zur Gemeinde Malé Březno gehört. Es lag in der Region Most, in der Nähe der Stadt Brüx. Das Dorf wurde 1978 bis 1979 aufgrund der Kohlebergbauaktivitäten abgerissen und ist heute als Grundsiedlungseinheit der Gemeinde verzeichnet. Das Dorf war bis 1980 ein eigenständiges Ortsgemeinde. 1860 wurde der Schacht Robert eröffnet, und Ende des 19. Jahrhunderts folgte ein weiterer Schacht, der 283 Bergbauarbeiter beschäftigte. 1930 erreichte die Einwohnerzahl ihren Höchststand mit 1.140 Bürgern. Die Gemeinde gehörte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Gerichtsbezirk Görkau bzw. Komotau. Holešice war bis 1980 eine eigenständige Gemeinde. Die Statuen der Steinbrücke und der Barockpfarrei wurden nach Mariánské Radčice verlegt. Das Dorf war bis 1955 an der Bahnstrecke Ústí nad Labem–Chomutov angeschlossen. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, und es war im 15. und 16. Jahrhundert Eigentum der Burg Hněvín.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wüstung
- Ort
- Malé Březno
- Seehöhe
- 260 m
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