📷 Bild: Wikimedia Commons
Bleiberger Erzberg
Berg in den Gailtaler Alpen in Kärnten/Österreich
Der Bleiberger Erzberg liegt in der Nähe von Villach in Kärnten und erstreckt sich über etwa 10 Kilometer von Bleiberg-Kreuth bis Kadutschen. Er befindet sich nordwestlich vom Dobratsch und auf der Sonnenseite des Bleiberger Hochtales. Der Berg gehört zu den Gailtaler Alpen und wurde seit dem 14. Jahrhundert hauptsächlich für Blei und Zink abgebaut. Die Lagerstätte ist in den östlichen Ausläufern der Gailtaler Alpen lokalisiert. Der Bergbau war bereits im 14. Jahrhundert bekannt, wobei die Fron, ein zehntel des abgebauten Erzes, an den Besitzer ging. In der Blütezeit arbeiteten bis zu 600 Knappen in den Stollen. Die Bleiberger Erze waren für andere Silberbergwerke begehrt, und die Fugger besaßen Anteile bis ins 15. Jahrhundert. 1665 verkauften sie ihre Anteile, und ab 1670 hatte der Händler Mittermayer ein Handelsmonopol. Der Stollenwanderweg ist ein Rundweg von etwa 5 km, der durch alte Schrämstollen und moderne Streckenquerschnitte führt. Informationsstationen erklären Mineralien, Bergbauhistorie, Thermalwasser und Heilklimastollen. Im Ramser Pulverturm gibt es ein Museum zur Sprengtechnik und zur Talgeschichte. Besichtigungsmöglichkeiten umfassen die Kladnig-Keusche, eine historische Bergmannsbehausung. Die Wanderung dauert 2 bis 3 Stunden und bietet Einblick in die Bergbautradition.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Bergrücken
- Ort
- Bad Bleiberg
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