Apátvarasd

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Apátvarasd

Gemeinde in Ungarn

Apátvarasd ist eine hongroische Gemeinde im Kreis Pécsvárad, gelegen im südlichen Teil des Bezirks Baranya. Der Ort liegt in der Region Mecsek, umgeben von Mecseknádasd im Norden, Erdősmecske im Osten, Lovászhetény im Süden und Zengővárkony im Westen. Die Gemeinde ist ein cul-de-sac und wird nur über eine einzige Straße erreicht, die zur Nationalstraße 6 gehört. Sie ist durch die Nebenstraße 56 128 mit dem Rest des Landes verbunden. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1015 wurde Apátvarasd dem Benediktinerkloster Pécsvárad geschenkt. Im 13. Jahrhundert hieß der Ort Vorost, wurde aber während der osmanischen Herrschaft zerstört und erst nach dem Rückzug der Türken durch Schwabensiedler wieder besiedelt. Im 20. Jahrhundert war der Ort von einer deutschsprachigen Bevölkerung geprägt, die nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurde. 1970 bestand die Bevölkerung aus 236 Ungarn und 70 Deutschen. In Apátvarasd gibt es mehrere kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Die ehemalige schwabische Bauernhaus ist ein geschütztes Denkmal und spiegelt die Architektur der deutschen Siedler wider. Zudem ist der Varasd-Talbrücke, der größte Bogenbrückenbau aus Beton in Ungarn, ein technisches Meisterwerk und ein markanter Teil des lokalen Landschaftsbildes. Die Gemeinde verfügt über eine Bibliothek und eine Messe, die für die Bevölkerung und Touristen zugänglich ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Pécsvárad

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