Sanktuarium Bożego Miłosierdzia
Das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ist ein internationales Heiligtum zur Verehrung der Barmherzigkeit Gottes. Sein Zentrum ist das Gnadenbild vom Barmherzigen Jesus, das Adolf Hyła 1944 nach den Beschreibungen der heiligen Faustyna Kowalska für die Klosterkapelle malte. Es hängt in der 1891 erbauten St.-Josefs-Kapelle der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit; darunter ruhen in einem kleinen Sarkophag die Reliquien der Heiligen. Etwa zwei Millionen Pilger aus aller Welt kommen jährlich hierher. Das Kloster geht auf eine Anregung des Fürsten Alexander Lubomirski zurück, auf dessen Kosten Ackerland bei Krakau erworben wurde. Dort entstanden zunächst eine Anstalt für Mädchen, die Schutz brauchten, dann eine neugotische Kapelle und ein grosses Konventsgebäude. Kardinal Albin Dunajewski weihte die Kapelle am 20. August 1891. Schwester Faustyna lebte hier während ihres Noviziats von 1925 bis 1930 und in den letzten Wochen bis zu ihrem Tod am 5. Oktober 1938. Die Schwestern führten Werkstätten für Stickerei und Weberei, eine Wäscherei und eine Buchbinderei. 1962 konfiszierte der Staat die Erziehungsanstalt und den grösseren Teil des Anwesens; 1966 wurden die Gebeine Faustynas exhumiert und in der Kapelle unter einer Steinplatte beigesetzt. Weil die Kapelle den Andrang nicht fassen konnte, war ein grösserer Neubau nötig. Die 1996 gegründete Stiftung des Sanktuariums beauftragte Professor Witold Cęckiewicz; die Basilika der Barmherzigkeit Gottes wurde am 17. August 2002 von Papst Johannes Paul II. geweiht. Unweit südlich steht die St.-Johannes-Paul-II.-Kirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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