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Aquädukt Liesing
Aquädukt im Verlauf der I. Wiener Hochquellenwasserleitung in Liesing
Das Aquädukt Liesing ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk der Wiener Wasserversorgung, das Teil der I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist. Es liegt im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing und führt über das Tal des gleichnamigen Flusses. Der Talübergang wurde zwischen 1870 und 1873 errichtet und teils noch auf dem Gebiet von Perchtoldsdorf in Niederösterreich. Das Bauwerk überquert eine Länge von etwa 745 oder 785 Metern mehrere Straßen und Flüsse. Das Aquädukt ist aufgrund seiner historischen Bedeutung und technischen Ausführung von Interesse. Es wurde aus nicht frostbeständigen Ziegeln, Quadersteinen und Bruchsteinen gebaut. Die Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen führten zu Schäden, weshalb heute Stahlgitter zur Sicherung dienen. Das Gewölbe wurde aus konischen Formziegeln gemauert und später mit einem Asphaltüberzug aus Boschin, einer Mischung aus Asphalt und Kautschuk, abgedeckt, um Rissbildungen zu vermeiden. Vor Ort lässt sich die Struktur des Aquädukts beobachten, das über das Tal führt und von verschiedenen Straßen durchquert wird. Die Anlage ist Teil der historischen Infrastruktur Wiens und bietet einen Blick auf die technische Entwicklung der Wasserversorgung. Die Umgebung umfasst das Tal des Flusses Liesing sowie parallele Straßen, die vom Bauwerk ihren Namen tragen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Aquädukt
- Ort
- Liesing
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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