Kleinkastell „Auf dem Dörsterberg“
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kleinkastell „Auf dem Dörsterberg“ liegt im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis, zwischen den Ortsgemeinden Laufenselden und Huppert, beide Ortsteile der Gemeinde Heidenrod. Es ist ein römisches Grenzkastell des Obergermanischen Limes, der seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Das Bodendenkmal befindet sich auf dem Dörsterberg, unterhalb des Gipfels, auf einem abfallenden Hang nach Süden. Das Kastell ist für seine archäologische Bedeutung bekannt. Es wurde 1897 entdeckt und 1902 von der Reichs-Limeskommission erforscht, obwohl die Arbeiten durch den Tod von Felix Hettner unterbrochen wurden. Die Ausgrabungen zeigten eine ältere Anlage mit Holz- und Steinbauweise, umgeben von Graben und Palisaden. Die Kastellfläche betrug etwa 575 Quadratmeter, und es gab Hinweise auf eine Bebauung der Innenfläche. Besucher können die Lage des Kastells und die umliegenden Limesanlagen erkunden. Die Limesverläufe zwischen dem Kleinkastell und dem „Auf dem Pohl bei Kemel“ verlaufen durch landwirtschaftliche Flächen und Waldgebiete. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Kastellen beträgt rund 95 Meter. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbes und als Bodendenkmal geschützt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinkastell, Archäologische Stätte
- Ort
- Heidenrod
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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