Pfarrkirche Weistrach

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Pfarrkirche Weistrach

Kirche in Weistrach (28509)

Die Pfarrkirche hl. Stephanus in Weistrach liegt in der Gemeinde Weistrach im Bezirk Amstetten, Niederösterreich. Sie gehört zum Dekanat Haag in der Diözese St. Pölten und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit neugotischen An- und Erweiterungsbauten. Der Turm wurde 1893 abgetragen und mit einem neuen Spitzhelm ersetzt, der den barocken Vorgänger ablöste. Die Kirche ist ein bedeutendes Beispiel der spätgotischen Architektur. Das Langhaus wurde um 1515 begonnen und 1520 vollendet, während der Chor um 1510 begonnen und 1515 fertiggestellt wurde. Das Gewölbe des Langhauses ist ein Schlingrippengewölbe mit dreifach gekehlten Rippen. Im Chor finden sich Kassetten mit sphärischen Rauteneinschlüssen, die nur in Verbindung mit Steyr und der sogenannten Viertellade vorkommen. Die Kirche gilt als Hauptwerk der Donauschule und wurde in der Forschung als Beispiel für die Dynamisierung von Stein gelobt. Die Kirche bietet einen dreischiffigen Innenraum mit eingezogenem Chor. Das Langhaus wird durch abgetreppte Strebepfeiler und zweibahnige Maßwerkfenster gegliedert. Im Chor ist ein Baumotiv in Form der Viertelkreiskassette zu erkennen. Die Außenwand ist einheitlich verputzt und besitzt ein Satteldach. Die Kirche ist umgeben von der Landschaft der Gemeinde Weistrach und verbindet die spätgotische Architektur mit regionalen Einflüssen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Pfarrkirche, Kirchengebäude
Ort
Weistrach
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Pfarrkirche Weistrach (CC0-1.0)

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