Zorneding

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Landkreis EbersbergBezirk Landkreis Ebersberg

Zorneding

Gemeinde in Bayern, Deutschland

Zorneding liegt im oberbayerischen Landkreis Ebersberg, südöstlich von München, an der Grenze der Münchner Schotterebene und des Ebersberger Forsts. Die Gemeinde besteht aus vier Teilen, darunter das Pfarrdorf Zorneding selbst. Sie grenzt an Vaterstetten, Kirchseeon, Oberpframmern und Grasbrunn. Die Region ist geprägt von einer Mischung aus flacherem Land und Wald, wodurch die Landschaft vielfältig und landschaftlich reizvoll ist. Die Geschichte von Zorneding reicht bis in die Hallstattzeit zurück, wo am südöstlichen Rand Hügelgräber aus dem 8. Jahrhundert vor Christus gefunden wurden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Gebiet 813 als „Zornkeltinga“. Die Ortschaft war einst eine Rodungsinsel, was sich im Namen widerspiegelt. Im Mittelalter war Zorneding ein Teil des Grafentums Ebersberg und besaß eine adlige Eigenkirche. Im 16. Jahrhundert entstanden wichtige Gebäude wie das „Hohe Haus“ in Wolfesing, und die Gemeinde entwickelte sich durch Handel und Verkehr zu einem lebhaften Ort. Zorneding ist bekannt für seine historischen Kirchen, darunter die St. Martinskirche, die zwischen 1719 und 1723 errichtet wurde, und die St. Georgskirche in Pöring, die 1696 als Barockkirche gebaut wurde. Die Gemeinde verfügt über mehrere Parks und einen Weiher, der von einer Spiel- und Bolzplatzanlage umgeben ist. Zudem gibt es im Ebersberger Forst Rad- und Wanderwege. Die kulturelle und historische Vielfalt prägt das Bild der Gemeinde, die auch durch ihre Verbindungen zu Italien und ihre moderne Infrastruktur geprägt ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ebersberg
Seehöhe
555 m
Quellen:Zorneding (CC0-1.0)

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