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Villasayas
Gemeinde in Spanien
Villasayas liegt im Süden der Provinz Soria, in der Berglandschaft der Serranía Celtibérica. Der Ort befindet sich am Oberlauf des Río Escalote in einer Höhe von etwa 1030 Metern. Er grenzt an die Provinzhauptstadt Soria im Norden und die historische Kleinstadt Medinaceli im Süden. Die Gemeinde gehört zu den bevölkerungsarmen Regionen der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Der Ort wurde im 11. und 12. Jahrhundert wieder besiedelt und erlebte eine gewisse Blüte, die bis ins 19. Jahrhundert andauerte. In den 1960er Jahren wurde die Nachbargemeinde Fuentegelmes eingemeindet. Der Bevölkerungsrückgang setzte ein, als bäuerliche Kleinbetriebe aufgaben und die Landwirtschaft mechanisiert wurde. Die Gemeinde war und ist stark auf die Landwirtschaft angewiesen, wobei Ackerbau, Viehzucht und Milchwirtschaft betrieben werden. Die einzige Sehenswürdigkeit von Villasayas ist die romanische Kirche Nuestra Señora de la Asunción, die als Kulturgut anerkannt ist. Die Kirche ist eine der östlichsten in Spanien und besitzt eine Südvorhalle mit Arkadenbögen und darin geschnitzte Kapitelle, die Vogelwesen und Blattwerk zeigen. Die Apsis wurde im 16. Jahrhundert im Spätgotik- und Renaissancestil neu gebaut, während das Kirchenschiff im 18. Jahrhundert barocke Innengestaltung erhielt.
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- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Soria
- Seehöhe
- 1027 m
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