📷 Bild: Wikimedia Commons
Pałac w Żelechowie
Palast in Polen
Der Pałac in Żelechów ist ein klassizistischer Bau aus dem späten 18. Jahrhundert, der im Parklandschaftsgebiet der Stadt steht. Er liegt an der Piłsudskiego-Straße und wurde 1762 von Jerzy Lubomirski begonnen. Nach dessen Tod übernahm seine Witwe Joanna das Gut und verkaufte es 1772 an Fabian Sebastian Roman. Die Bauarbeiten wurden 1792 von Ignacy Wyssogota Zakrzewski fortgesetzt und 1794 abgeschlossen. Der Palast war bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts in Familienbesitz, wobei Jan Ordęga 1838 eine umfassende Renovierung und einen englischen Landschaftspark gestaltete. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Palast zerstört, doch einige Kamine und Wandornamente blieben erhalten. 1960 wurde der Palast als Denkmal eingetragen, und 2006 begann eine umfassende Sanierung. Seit 2013 dient er als Hotel und Konferenzzentrum. Der Palast verfügt über ein großzügiges Foyer, das in den Haupttrakt führt, sowie einen Ballsaal im linken Flügel. Auf dem zweiten Stockwerk sind zwei große Räume und zwei Dachgeschosse. Der Park umgibt den Palast mit einer Fläche von 7,8 Hektar und beinhaltet mehrere Naturdenkmäler sowie zwei Teiche. Die umliegende Landschaft wurde durch die Zerstörung durch die sowjetischen Truppen verändert, wobei die ursprüngliche Grünanlage teilweise wiederhergestellt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal, Herrenhaus
- Ort
- Żelechów
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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