📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Hambach
Schloss in Deutschland
Das Schloss Hambach liegt im Ortsteil Hambach der Gemeinde Niederzier im Kreis Düren. Es war ein Jagdschloss der Herzöge von Jülich und besteht aus einer ehemaligen Burg, die um 1280 erbaut wurde. Die Anlage war ursprünglich rechteckig mit vier Flügeln und Ecktürmen, von denen heute nur zwei Flügel und drei Türme erhalten sind. Die Restaurierungen ermöglichten eine wiedererkannte Größe der Anlage. Das Schloss war bis 1512 ein Jagdschloss, wurde danach erweitert und im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Herzog Johann und später Herzog Wilhelm V. nutzten es für Jagdgesellschaften. 1659 tagte der Landtag hier, und im 18. Jahrhundert diente es als Lustschloss. 1769 wurde es zu einem Kloster, 1794 als Nationalgut erklart und 1801–1805 verkauft. 1845 übernahm die Familie Claessen das Schloss, das bis heute bewohnt wird. Die Restaurierungen begannen 1957 mit dem Westturm und wurden 1998–2002 fortgesetzt. Die Ruinen wurden gesichert, restauriert und zu Wohnungen umgebaut. Die Anlage ist Teil des Hambacher Forstes, in dem Herzöge jagten. Die Westseite wurde 1944 stark beschädigt, während das Wohngebäude nur leicht beschädigt wurde. Die Umgebung umfasst Wiesen und den Burggraben, die nach dem Zweiten Weltkrieg an Bauern verpachtet wurden.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Niederzier
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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