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Cumberland Wildpark Grünau

Der Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal zeigt heimische Tierarten in großen Gehegen am Fuß des Toten Gebirges. Auf rund 60 Hektar auf 550 Metern Seehöhe leben unter anderem Steinbock, Rothirsch, Wisent, Luchs, Braunbär und Wolf – also gerade jene Arten, die in Mitteleuropa lange verschwunden waren oder es teils bis heute sind. Was den Park von einem gewöhnlichen Tiergarten unterscheidet, ist die Verbindung zur Verhaltensforschung. Auf dem Gelände arbeitet die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle, und ihre Tiere sind nicht eingesperrt: Graugänse, Kolkraben und Waldrappe bewegen sich frei über dem Park und begegnen den Besuchern auf den Wegen. Dazu kommt ein Fund von 2020 – ein rund 1400 Jahre altes Wisentskelett, das im Dezember jenes Jahres entdeckt wurde und heute im eigenen Wisent-Museum am Gelände zu sehen ist. Es belegt, dass diese Tiere hier tatsächlich einmal heimisch waren. Die Wege führen durch Wald und Wiesen, entlang von Bächen und Teichen; sie sind eben und ohne Mühe auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl zu befahren. Rund 200 Parkplätze stehen bereit, das Wildparkstüberl versorgt mit Hausgemachtem, ein Spielplatz ist saisonal in Betrieb. Der Park ist ganzjährig geöffnet, im Winter mit kürzeren Zeiten; für den Rundgang sollte man zwei bis drei Stunden veranschlagen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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