SchwabenBezirk Schwaben

Burgstall Heimenegg

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Heimenegg liegt auf dem Schlossberg südöstlich von Heimenegg, einem Ortsteil der Gemeinde Mindelheim im Landkreis Unterallgäu. Er ist ein eingetragenes Bodendenkmal und besteht aus einem künstlich überhöhten Spitzkegel mit Ringgraben und Ringwall. Nordöstlich davon befand sich die Vorburg auf einem abfallenden Plateau, während eine rechteckige Fläche östlich am Hügelfuß vermutlich den Wirtschaftshof der Burg beherbergte. Die Burg wurde erstmals 1256 im Zusammenhang mit Chunrat de Haimenecke erwähnt, einem Dienstmann der Mindelberger. Später war sie Sitz des Dietrich von Dachsberg zu Heimenegk, bevor sie 1387 von Herzog Friedrich von Teck übernommen wurde. Die letzte Erwähnung datiert aus dem Jahr 1464 in Verbindung mit einer Auseinandersetzung der Rechberger Jörg und Bero. Der Burgstall bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Anlage. Die Räume und Wege sind durch die Reste der Burganlage geprägt, darunter der Ringwall, der Ringgraben und die Vorburg. Die Umgebung umfasst den Schlossberg sowie die Täler und Felder der Umgebung, die die Lage der Burg im Landkreis Unterallgäu verdeutlichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgstall, Bodendenkmal
Ort
Mindelheim
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern
Quellen:Burgstall Heimenegg (CC0-1.0)

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