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Wiener Naschmarkt
Marktplatz und Sehenswürdigkeit in Wien, Österreich
Der Wiener Naschmarkt liegt im 6. Bezirk Mariahilf und ist der größte innerstädtische Markt Wiens. Er erstreckt sich zwischen der Linken und Rechten Wienzeile auf dem eingewölbten Wienfluss. Der Markt beginnt am Getreidemarkt (Secession) und reicht bis zur U-Bahn-Station Kettenbrückengasse. Er ist ein bekannter Touristenort und wird seit 2000 von gastronomischen Betrieben ergänzt. Der Markt hat eine reiche Geschichte. Ursprünglich war er ein Bauernmarkt für Milchprodukte, der 1780 anfing. 1905 wurde er offiziell in Naschmarkt umbenannt. 1910 wurden über 120 Marktstände in einheitlichem Stil errichtet. 1972 wurde der Großmarkt Wien eingerichtet, und seit 1977 findet ein samstäglicher Flohmarkt statt. 2025 wurde eine neue Markthalle eröffnet, die teilweise begrünt ist. Auf dem Naschmarkt werden vorwiegend Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und internationale Waren aus verschiedenen Ländern angeboten. Bekannt sind auch asiatische und jugoslawische Produkte. Seit 2000 gibt es viele gastronomische Betriebe, die bis 23 Uhr geöffnet sind. Im Sommer ist der Markt besonders belebt. Die Infrastruktur wurde 2010–2015 modernisiert, mit erneuerten Leitungen und barrierefreien Flächen. Die Umgebung umfasst das Secession-Gebäude, das Theater an der Wien und den Naschpark.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Marktplatz
- Ort
- Mariahilf
- Adresse
- Wienzeile, 1060 Wien
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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