vorarlberg

Formarinsee

Der Formarinsee liegt im Lechquellengebirge unterhalb der Roten Wand, die mit 2.704 Metern der zweithöchste Berg der Gruppe ist und ihren Namen einem roten Kalkband verdankt, das quer über die Südflanke zieht. Der See ist kein dauerhaftes Gewässer im üblichen Sinn: Er bildet sich jedes Jahr neu aus Schmelzwasser und leuchtet dann smaragdgrün. 2015 wurde er in der ORF-Wahl "9 Plätze, 9 Schätze" zum schönsten Platz Österreichs gewählt. Das Gestein erzählt eine ältere Geschichte: Die Fossilien der Gegend stammen aus einem tropischen Meer vor rund 145 Millionen Jahren. Heute lebt hier eine Steinbockkolonie, der ein eigener Themenweg gewidmet ist, der Stebok-Wäg mit Informationstafeln entlang der Route. Der See ist autofrei, Parkplätze gibt es keine; von Lech fährt stündlich der Ortsbus der Linie 7 hinauf. Wer zu Fuß kommt, geht von Dalaas über Mason und die Mustrinalpe rund drei Stunden, von Lech durch das Zugertal etwa fünf, aus dem Großen Walsertal ab der Alpe Laguz zweieinhalb. Die Freiburger Hütte am See ist ein beliebtes Ziel und Ausgangspunkt für weitere Touren. Begehbar ist das Gebiet je nach Schneelage etwa von Juni bis Oktober.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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