📷 Bild: Wikimedia Commons
Csaroda
Gemeinde in Ungarn
Csaroda ist eine kleine Gemeinde im Kreis Vásárosnamény, im Nordosten Ungarns, nahe der ukrainischen Grenze. Sie liegt in der Nördlichen Großen Tiefebene, etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel, zwischen der Theiß und der Grenze zur Ukraine. Die Gemeinde hat etwa 578 Einwohner und ist Teil des Szatmár-Bereg-Landschaftsschutzgebietes. Die Region ist flach, mit landwirtschaftlichen Flächen, Wiesen und kleineren Wasserläufen. Die Kirche und die umliegenden Moore sind Teil des Naturschutzgebietes. Csaroda ist bekannt für seine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die im 14. Jahrhundert mit gotischen Fresken geschmückt wurde. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert zur reformierten Kirche umgewandelt und die Fresken wurden übermalt. 2001 wurden die Gemeinde und andere Orte stark überschwemmt, was zu Zerstörungen und einem Bevölkerungsrückgang führte. Die Gemeinde verzeichnete 2006 einen Rückgang der Bevölkerung um 1,6 Prozent. Die Kirche ist ein zentraler Ort und Teil der touristischen Zwetschgen-Rundtour. In Csaroda gibt es ein Ortszentrum mit Kreisverkehr, Gemeindeverwaltung, Lebensmittelladen und Gaststätte. Die reformierte Kirche steht etwa 300 Meter südlich, nahe dem Sipa-Bach. Die Grundschule mit Kindergarten und zwei kleine Pensionen sind weitere Einrichtungen. Die Region ist bekannt für die Produktion von Zwetschgen, die in Trockenfrüchten, Marmelade und Schnaps verarbeitet werden. Die Kirche ist ein markanter Bau mit romanischem Stil, Satteldächern und einem Glockenturm. Die Wände sind mit Holzschnitzereien und floralen Mustern verziert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Vásárosnamény
- Website
- http://www.csaroda.hu/
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