📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Baugé
Schloss in Frankreich
Schloss Baugé ist ein Jagdschloss, das zwischen 1454 und 1465 von René I., Graf von Anjou, errichtet wurde. Es liegt in der Kleinstadt Baugé-en-Anjou im Département Maine-et-Loire, Region Pays de la Loire. Die Anlage stand ursprünglich an einer strategisch günstigen Stelle zwischen zwei Loirezuflüssen, wo sich im 11. Jahrhundert eine Befestigung entwickelte. René d’Anjou ließ die zerstörte Burg von Guillaume Robin ab 1454 wiederaufbauen und machte das Schloss 1467 zur Hauptresidenz. Das Schloss war bis 1471 die Residenz von René I. und seiner Mutter Yolande d’Aragon. Die Anlage umfasste ursprünglich Höfe, Gärten und Nebengebäude, wobei der Haupttrakt der einzige erhaltene Teil ist. Die Hauptfassade mit Treppentürmen blickt nach Südosten. Über einen Treppenturm gelangt man in einen langen Bau mit Empfangsräumen, während ein quadratischer Pavillon die Stadtseite abschließt. Der rechte Flügel beherbergt ein Museum mit Waffen, Rüstungen und Münzen. Die Anlage ist von großen Wäldern umgeben und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Räume sind durch Treppentürme miteinander verbunden. Der Gebetsraum und die Privatgemächer sind in der Anlage untergebracht. Die historische Bedeutung des Schlosses als Residenz von Adeligen und die Erhaltung der wichtigsten Gebäude machen es zu einem sehenswerten Ort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Baugé-en-Anjou
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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