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Abtei Notre-Dame de Laon
Kloster in Frankreich
Die Abtei Notre-Dame de Laon wurde um 660 von Salaberga gegründet und lag im Südwesten der befestigten Stadt Laon, westlich und südlich des römischen Cardo und Decumanus. Sie war ein Doppelkloster, das von Salaberga und ihrer Familie finanziert und bewohnt wurde. Die Abtei war ein Brückenkopf Austriens in Neustrien und wurde nach dem Sieg Pippins über die neustrische Konkurrenz nicht mehr dem Bischof von Laon unterstellt. Die Abtei war bis ins 11. Jahrhundert eine der reichsten und angesehensten im Bistum. Sie war Teil einer „Klosterpfalz“ mit der benachbarten Königspfalz und diente der Versorgung von königlichen Töchtern und Witwen. Die Abtei wurde mehrfach zerstört, etwa 1112 durch einen Volksaufstand, und mehrfach wieder aufgebaut. Sie blieb bis in die Französischen Revolution hinein eine bedeutende Institution. Die Abtei umfasste sieben Kirchen oder Kapellen, darunter die Hauptkirche Notre-Dame, die 1112 niedergebrannt und im Gothic-Stil wiederaufgebaut wurde. Die Kirche Saint-Jean stand im nördlichen Teil des Geländes und war den Propheten geweiht. Von ihr sind Teile des Hauptportals erhalten. Die Abtei war auch ein Zentrum für Schriftkunde, wobei Dulcia, eine Schreiberin, ein Manuskript des Isidor von Sevilla überlebte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Laon
- Adresse
- 27, rue Paul Doumer
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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