📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort Buoux
Festung in Frankreich
Das Fort Buoux ist eine Festungsruine in der Gemeinde Buoux im Süden Frankreichs. Es liegt an der Nordseite des Grand-Luberon-Gebirges und besitzt eine Lage auf einem Felssockel, der von Gipfeln umgeben ist. Die Ruine wurde 1986 als geschütztes Baudenkmal eingestuft. Die Geschichte des Forts reicht bis in die prähistorische Zeit zurück, als eine Befestigung existierte. Später entstanden ein keltoligurisches Oppidum und ein römisches Castrum. Die mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert war lange unangreifbar. Die Hugenotten nutzten sie als Rückzugsort, bis Ludwig XIV. sie 1660 abreißen ließ. Der Zugang zum Fort erfolgt über einen alten Pfad, der eine antike Straße folgt. Die Felsen enthalten Aushöhlungen aus der Neolithikum-Zeit. Der Weg führt zu einer Bastion und einem Eingangstor. Auf dem Festungsplatz gibt es einen Wasserspeicher und einen Verteidigungsgraben. Das mittelalterliche Dorf umfasst Vorratshäuser, Mauerwände und Höhlenwohnungen. Die Festung selbst besteht aus drei Befestigungswällen und einem Donjon, der auf einen tiefen Abgrund blickt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Fort
- Ort
- Buoux
- Adresse
- 84480
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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