📷 Bild: Wikimedia Commons
Jennersdorf
Bezirkshauptstadt im Burgenland
Jennersdorf liegt im Raabtal im südlichen Burgenland, am Ufer der Raab. Die Stadt ist ungefähr vier Kilometer Luftlinie von der steirischen und ungarischen Grenze entfernt. Zu ihr gehören die Ortschaften Grieselstein, Henndorf, Rax und Jennersdorf selbst. Die nächstgelegenen Städte sind Szentgotthárd, Fürstenfeld und Fehring. Die Gemeinde ist Bezirksvorort des Bezirks Jennersdorf. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1187 als Janafalu. Der Name leitet sich vom slowenischen „Ženavci“ ab, was „Frauendorf“ bedeutet. Der Ort stand bis 1848 im Eigentum des Klosters Szentgotthárd und gehörte bis 1921 zu Ungarn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Jennersdorf Teil des Burgenlandes. Die Stadt war Teil des Südostwalls und war während des Krieges Sitz von Zwangsarbeitslagern. 1921 wurde sie zur Stadt erhoben und trägt das Motto „Jennersdorf, die Stadt an der Therme.“ Jennersdorf ist katholisch geprägt, aber auch evangelische, muslimische und orthodoxe Gemeinden sind vorhanden. Die Stadt hat eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, darunter die Pfarrkirche und Villen im Jugendstil. Regelmäßige Veranstaltungen sind der Faschingsumzug und das ORF-Burgenland-Sommerfest. Die Wirtschaft lebt von Textilindustrie, Lebensmittelgroßhandel und Optoelektronik. Die Stadt ist ein Zentrum für Bildung und politische Aktivität.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Jennersdorf
- Seehöhe
- 242 m
- Website
- http://www.jennersdorf.eu/
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