Gouy
Gouy liegt im Département Aisne in der Region Hauts-de-France, im Vermandois. Die Gemeinde befindet sich 17 Kilometer nordwestlich von Saint-Quentin, zwischen Le Catelet im Norden und Bony im Süden. Die Schelde entspringt in Gouy und fließt nach rund 360 Kilometern in die Nordsee. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Saint-Quentin, zum Kanton Bohain-en-Vermandois und zum Kommunalverband Pays du Vermandois. Gouy wurde erstmals 923 als Gauciacus urkundlich erwähnt und gehörte den Seigneurs von Cambrai. Ab 976 kam es unter die Grafen des Vermandois, die eine Burg errichteten. Diese Burg wurde später von den Bischöfen von Cambrai zerstört. Das Kloster Mont-Saint-Martin wurde 1134 nach Gouy verlegt und 1556 von spanischen Truppen angezündet. Im Verlauf der Hugenottenkriege wurde es 1585 erneut gebrandschatzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster beschädigt. Gouy ist bekannt für das Kloster Mont-Saint-Martin, das heute im Besitz eines Vereins ist. Die heutigen Gebäude stammen aus den Jahren 1760 und 1775, während Ost- und Süd-Flügel 1830 zerstört wurden. 1986 und 1992 wurden Teile des Klosters und des Parks als Monument historique eingestuft. Die Landwirtschaft spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft der Gemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 572
- Fläche
- 17,6 km²
- Seehöhe
- 119 m
- Bezirk
- Aisne
- Website
- https://www.gouy02.fr
In der Nähe
- Kanton Le Catelet386 m
- abbaye du Mont-Saint-Martin1.3 km
- cimetière et mémorial américain de la Somme3.5 km
- château de Beaurevoir3.5 km
- Riquevaltunnel5.9 km
- Kloster Vaucelles8.8 km
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