📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais du Luxembourg
Schloss in Frankreich
Das Palais du Luxembourg liegt im 6. Arrondissement von Paris und ist umgeben von dem Jardin du Luxembourg, einem barocken Park aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das Schloss wurde 1615 bis 1620 im Auftrag der Königin Maria de’ Medici errichtet und diente zunächst als Wohnsitz der königlichen Familie. Es war ursprünglich ein Vorbild des Palazzo Pitti in Florenz, doch die Architektur folgt eher französischen barocken Traditionen. Das Palais war während der Französischen Revolution als Gefängnis und Waffenmanufaktur genutzt und wurde ab 1800 zum Sitz des französischen Senats umgebaut. Seit 1852 ist es die Residenz der Senatskammer, wobei der Präsident traditionell im Petit Luxembourg wohnt. Die Räume wurden im 19. Jahrhundert und im Zweiten Kaiserreich umgestaltet, wobei die heutige Empfangstreppe und der Thronsaal entstanden. Die Fassade des Palais folgt einer symmetrischen Anordnung mit spiegelgleichen Seitenflügeln und einer zentralen Galerie. Die Innenausstattung umfasst den Medici-Zyklus, eine Malerei von Rubens, sowie Salons und Malereien von Eugène Delacroix. Die Gärten umfassen eine Terrasse und einen Innenhof, die die ursprüngliche Anlage des Schlosses widerspiegeln. Die Umgebung umfasst das Quartier de l’Odéon und den Jardin du Luxembourg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Quartier de l’Odéon
- Adresse
- 15 Rue de Vaugirard
- Erbaut
- 1620
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Salomon de Brosse
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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