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Schloss Marbach
Schloss n der Marktgemeinde Ried in der Riedmark in Oberösterreich
Schloss Marbach liegt in der Marktgemeinde Ried in der Riedmark im Mühlviertel von Oberösterreich. Es ist eine der beiden mittelalterlichen Schlossanlagen der Region, die andere ist Schloss Grünau. Die Anlage wurde erstmals 1145 urkundlich erwähnt und war bis 1217 in Besitz der Familie Marpach. Die Burg wurde 1424 durch Hussiteneinfälle zerstört und ab 1484 von Wolfgang von Rohrbach als Wasserfeste wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert kam sie unter die Herrschaft der Familie Engelhofer, die sie bis 1623 an das Stift Sankt Florian verkaufte. Das Schloss ist dreigeschoßig mit rechteckiger Grundfläche und besitzt einen Laubenflügel an der Westseite sowie einen Wirtschaftstrakt. Die Anlage umschließt einen Innenhof mit Ziergarten und Springbrunnen. Die Schlosskapelle, erbaut 1686–1689, steht an der Südwestecke und beherbergt ein Gemälde der Enthauptung der heiligen Katharina. Das Schloss ist heute in Privatbesitz und wird nicht öffentlich zugänglich gemacht, obwohl die umliegenden Grundstücke verpachtet sind. Besucher können die umliegenden Landschaften und den Innenhof erkunden, der mit gepflegten Rasenflächen und Springbrunnen versehen ist. Die Schlosskapelle und das Schloss selbst sind als Denkmale geschützt. Die Geschichte des Schlosses umfasst mehrere Besitzerwechsel, einschließlich der Nutzung als Pferdehof und Feldspital nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Anlage blieb bis 1956 in kirchlichem Besitz, ehe sie in Privatbesitz überging.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Ried in der Riedmark
- Adresse
- Marbach
- Architekt
- Carlo Antonio Carlone
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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